Alpenbock
Apollofalter
Äsche
Bachforelle
Bach-Neunauge
Bekassine
Biber
Bienenfresser
Birkhuhn
Blaugrüne Mosaikjungfer
Blauracke
Böhmischer Enzian
Brachvogel
Buntspecht

111 mal überLEBEN:
Im Zentrum der Kampagne stehen 111 Tier- und Pflanzenarten: Bekannte und unbekannte, seltene und Allerweltsarten, auffallende und unscheinbare. Sie stehen stellvertretend für die Ursachen des fortschreitenden Artenverlustes und bilden den Arbeitsschwerpunkt von NATURSCHUTZBUND und seinen überLEBEN-Partnern.

Schauen Sie sich das an!
In den nächsten Monaten kommen hier viele neue und interessante Informationen dazu. Also: Schauen Sie regelmäßig auf diese Seite!


Edelweiß
Eibe
Eichhörnchen
Eisvogel
Elsbeere
Erdkröte
Eremit
Essigrose
Europäische Sumpfschildkröte
Feldhase
Feldlerche

Alpenbock (Rosalia alpina)
Der sehr seltene, attraktive blau-schwarze Alpenbock ist ein ausgesprochener Lebensraum-Spezialist. Seine Larven entwickeln sich ausschließlich im Holz bejahrter Buchen. Der prächtige Bockkäfer steht stellvertretend für viele andere Bewohner alter Bäume, die Alt- und Totholz zum überLEBEN brauchen.

Alpenbockkäfer © Streitmaier
Feuersalamander
Fieberklee
Fischotter
Florfliege
Flussperlmuschel
Flussseeschwalbe
Flussuferläufer
Frauenschuh
Frühlingslichtblume
Fuchs


Apollofalter (Parnassius apollo)
Innsbruck ist die einzige Landeshauptstadt Österreichs mit aktuellem Vorkommen des Apollofalters, den wir nicht zuletzt deshalb auch zur Art des Bundeslandes Tirol ernannt haben. Wiederansiedlungsprojekte helfen, sein überLEBEN zu sichern.
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zu naturbeobachtung.at



Apoollofalter © Danesc
Gänsesäger
Gelbbauchunke
Gelbe Alpenrose
Gelbe Wandschüsselflechte
Gelbrandkäfer
Gemeines Zittergras
Gimpel
Gottesanbeterin
Grasfrosch


Äsche (Thymallus thymallus)
Die Äsche gehört zu den meistgefährdeten Fischarten unserer Flüsse. Sie braucht frisches, klares und sauberes Wasser sowie Kiesbänke als Laichplatz. Nur damit kann sie sich wieder eigenständig und in ausreichendem Umfang vermehren und überLEBEN.
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Äsche © C. Hochpöchler
Graureiher
Großes Mausohr
Großtrappe
Heller Wiesenknopf-Ameisenbläuling
Herbstzeitlose
Hirschkäfer
Honig-Biene
Hornisse
Hornmelde


Bachforelle (Salmo trutta fario)
Gewässerreinhaltung, Sanierung und Renaturierung durch Wiederherstellung von strukturreichen Gewässern ermöglichen der Bachforelle - Art des Bundeslandes Kärnten - sich wieder selbst zu reproduzieren und stabile Bestände aufzubauen - und damit zu überLEBEN.
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Bachforellen © TB Umweltgutachten Petz
Huchen
Igel
Ilzer Rosenapfel
Innsbrucker Küchenschelle
Kärntner Brillenschaf
Kiebitz
Laubfrosch
Leuchtkäfer
Luchs
Mauerzimbelkraut

Bach-Neunauge (Lampetra planeri)
Die meiste Zeit seines Lebens verbringt das Bachneunauge im Larvenstadium (Querder), das drei bis vier Jahre dauert. Klare Bäche und kleine Flüsse mit sandigen Larven-Lebensräumen und überströmten Kieszonen zum Laichen sind sein Raum zum überLEBEN.
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Bach-Neunauge © Harra
Maulwurf
Mehlschwalbe
Moorfrosch
Murmeltier
Nase
Neuntöter
Osterluzeifalter
Perlpilz
Rebhuhn
Regenwurm


Bekassine (Gallinago gallinago)
Immer seltener hört man ihr Meckern am Himmel. An ihren ziegenähnlich meckernden Sturzfluggeräuschen - charakteristische überLEBENszeichen, die ihr den Namen "Himmelsziege" eingebracht haben - ist sie aber unschwer zu erkennen.
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Bekassine © Limberger
Ringelnatter
Rote Waldameise
Rotkehlchen
Sägehornbiene
Schachblume
Schlehe
Schleiereule
Schwalbenschwanz
Schwarzspecht
Schwarzstorch


Biber (Castor fiber)
Der Biber ist bei uns wieder überLEBENsfähig. Mehr als 100 Jahre galt er in Österreich als ausgestorben, bis man ihn zwischen 1977 und 1983 wiederansiedelte. Nachdem er sich etablieren konnte, ist es an der Zeit, die Eintracht zwischen Mensch und Biber weiter voranzutreiben.
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Biber © Hofrichter
Sibirische Schwertlilie
Siebenpunkt-Marienkäfer
Siebenschläfer
Smaragdeidechse
Stachelstern
Steinadler
Steinhummel
Steinkauz
Steinkrebs
Sternnarzisse


Bienenfresser (Merops apiaster)
Er hat nicht nur Bienen zum Fressen gerne, sondern ist ein hochspezialisierter Jäger aller größeren Fluginsekten. Bei uns ist der Bienenfresser gefährdet, weil er immer seltener die struktur- und damit insektenreiche Kulturlandschaft und grabfähiges Material für seine Brutröhren findet, die er zum überLEBEN braucht.


Bienenfresser © Kretschmer
Stieglitz
Sumpfgladiole
Sumpfschrecke
Torfmoos
Turmfalke
Uferschnepfe
Uferschwalbe
Uhu
Urzeitkrebse
Wasseramsel


Birkhuhn (Lyrurus tetrix)
Das noch bis Mitte des 20. Jahrhunderts recht weit verbreitete Birkhuhn ist in Österreich extrem selten geworden. Geeignete großräumige Lebensräume, wie Moore, Heiden und Wiesen müssen gesichert und gestaltet werden, damit die Art langfristig überLEBEN kann.
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Birkhahn © Pum
Weinbergschnecke
Weißstorch
Wespenspinne
Wiedehopf
Wiener Nachtpfauenauge
Wildkatze
Würfelnatter
Ziesel
Zirbe
Zitronenfalter


Blaugrüne Mosaikjungfer (Aeshna cyanea)
Die Blaugrüne Mosaikjungfer gehört wegen ihrer weiten Verbreitung, ihrer imposanten Größe und ihres häufigen Auftretens an Gartenteichen zu den bekanntesten Libellenarten. Wegen ihrer Neugier und geringen Scheu (sie nähert sich Personen oft bis auf wenige cm), kann sie beim Menschen unbegründet Furcht auslösen.
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zu naturbeobachtung.at


Blaugrüne Mosaikjungfer © Limberger

Blauracke (Coracias garrulus)
Die bis auf den braunen Rücken türkisblau gefärbte, mehr als 30cm große Blauracke wird auch Mandelkrähe genannt, obwohl sie bei uns strenge "Insekten-Diät" hält... Zum überLEBEN braucht sie entsprechend warmes Klima und Baumhöhlen zum Brüten.

Blauracke © Birdlife/Lechner


Böhmischer Enzian (Gentianella praecox bohemica)
Dieser spezielle Enzian kommt nur hier, in der "granitsauren" Böhmischen Masse vor, in Österreich also im Waldviertel und im Mühlviertel. Dass das überLEBEN einer derartigen Besonderheit gefördert und gesichert werden muss, ist Ehrensache und Dauerauftrag für die Österreichische Naturschutzjugend.


Böhmischer Enzian © Engleder


Brachvogel (Numenius arquata)
Durch den Landschaftswandel im 20. Jahrhundert verlor der Große Brachvogel einen Großteil seiner Lebensräume. Die Art des Bundeslandes Vorarlberg braucht zum überLEBEN offene Kulturlandschaften mit extensiv genutzten Wiesen.
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Brachvogel © Waldinger
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Buntspecht (Dendrocopos major)
Der Buntspecht ist die am wenigsten spezialisierte heimische Spechtart und deshalb auch die am häufigsten vorkommende. Man kann ihn sowohl in Laub- als auch in Nadelwäldern finden, aber auch in Parks und in der Kulturlandschaft, sofern dort Alleen, Windschutzstreifen oder kleine Baumgruppen vorhanden sind.
zu naturbeobachtung.at


Buntspecht © ÖBf


Edelweiß (Leontopodium alpinum)
Durch den Sammeltrieb des Menschen seit Mitte des 19. Jahrhunderts wurde das Vorkommen des Edelweißes immer mehr auf exponierte Felsbänder beschränkt. Das über
LEBEN der Art des Bundeslandes Salzburg hängt daher auch maßgeblich von einem verantwortungsvollem Umgang mit der Natur ab.
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zu naturbeobachtung.at


Edelweiß © Türk

Eibe (Taxus baccata)
Der Name Eibe entstand wahrscheinlich aus dem althochdeutschen Wort "iwa" für Bogen. Aussehen und Giftigkeit der Eibe gaben schon früh Anlass für viele Legenden. Schon seit dem Altertum gilt sie als Baum des Todes und ist deshalb oft auf Friedhöfen zu finden.
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zu naturbeobachtung.at

Eibenfrüchte © Limberger


Eichhörnchen (Sciurus vulgaris)
Das Eichhörnchen - Art der Österreichischen Naturschutzjugend - ist eines der bekanntesten Nagetiere unserer Heimat. In den Parks vieler Städte sind die anmutigen tiere oft so zutraulich geworden, dass man von einem echten Kulturfolger sprechen kann.
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zu naturbeobachtung.at


Eichhörnchen © Tierpark Goldau
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Eisvogel (Alcedo atthis)
Wasserinsekten und Fische sind die Nahrung des Eisvogels, die er von einer Sitzwarte aus erspäht. Daher sitzt er oft lange Zeit reglos auf einem über dem Wasser hängenden Ast und stürzt sich dann blitzschnell ins Wasser - er ist ein "Stoßtaucher".
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zu naturbeobachtung.at


Eisvogel © Limberger


Elsbeere (Sorbus torminalis)
Die Elsbeere ist eines der "Juwele" europäischer Wälder: der Baum ist nur selten zu finden und das Holz erzielt hohe Preise. Der traditionelle Anbau zur Fruchtgewinnung in den Streuobstwiesen des Wienerwaldes ist eine Besonderheit in Mitteleuropa. Das überLEBEN der Elsbeere ist stark gefährdet: Wildtiere fressen die Jungpflanzen.
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Elsbeere © Kirisits

Erdkröte (Bufo bufo)
Erdkröten haben niemanden, der sie an der Hand über die Straße führt. Um trotzdem an ihre Laichplätze zu gelangen und damit fürs ArtüberLEBEN zu sorgen, versuchen sie es auf eigene Faust. Allzu oft erreichen sie nicht die andere Straßenseite.
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Erdrköte © Limberger


Eremit (Osmoderma eremita)
Voraussetzung für das überLEBEN des Eremiten ist ein entsprechender Anteil an Altholz bzw. absterbenden Althölzern mit Baumhöhlen und großvolumigem, feuchtem Mulmkörper. Er ist ausgesprochen flugträge und überwindet Distanzen von maximal 1-2 km. Daher verfügt er nur über ein geringes Ausbreitungs- und Wiederbesiedlungsvermögen.


Eremit © Bellmann

Essigrose (Rosa gallica)
Die "wilde" Essigrose, ist eine wichtige, seit vielen Jahrhunderten kultivierten, robuste Rosenart von der viele unserer heutigen Garten-Rosen abstammen. Die Vernichtung ihrer Wuchsstandorte in offenen Laubwäldern gefährdet heute das überLEBEN der traditionellen Nutz- und Zierpflanze.

Essigrose © Luger


Europäische Sumpfschildkröte (Emys orbicularis)
The one and only: Die Europäische Sumpfschildkröte! Die einzige heimische Schildkrötenart bewohnt hierzulande See- und Auenlandschaften. Nur mit Glück kann man sich ihres überLEBENs vergewissern. Während ihres Sonnenbades lässt sie sich blicken.
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Europäische Sumpfschildkröte © Limberger
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Feldhase (Lepus europaeus)
Feldhasen sind ausgesprochene Kulturfolger, die bevorzugt im nicht allzu intensiv genutzten Ackerland und Dauergrünland überLEBEN können. Trotz seines sprichwörtlichen Fortpflanzungstriebs sind die Hasenbestände aufgrund der intensiven Landwirtschaft und der Rodung von Hecken vielerorts stark rückläufig.
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Feldhase © Glader


Feldlerche (Alauda arvensis)
Die Feldlerche hat bei uns immer weniger überLEBENsraum. Als Charaktervogel der Felder und häufigster Bodenbrüter ist sie von der Praxis unserer modernen, hochintensivierten Landwirtschaft unmittelbar betroffen.


Feldlerche © Limberger


Feuersalamander (Salamandra salamandra)
Der deutsche Name beruht auf der abergläubischen Ansicht, dass ins Feuer geworfene Salamander dieses zu löschen vermögen.
Feuersalamander können mehr als 20 Jahre alt werden. In Gefangenschaft überlebte ein Feuersalamander sogar 50 Jahre!
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zu naturbeobachtung.at


Feuersalamander © Kyek


Fieberklee (Menyanthes trifoliata)
Gegen Fieber hilft der Fieberklee zwar keinesfalls, aber versumpft ist es deshalb noch lange nicht - viel zu viele Landschaften leider ebenso wenig. Sind doch Feuchtgebiete für das überLEBEN des Fieberklees eine unabdingbare Voraussetzung.
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Fieberklee © Archiv


Fischotter (Lutra lutra)
Der Fischotter ist sowohl an Land wie auch im Wasser heimisch. Nur Fliegen kann er noch nicht. Ob er sich in Österreich weiterentwickeln und damit überLEBEN darf, ist fraglich. Die Zerstörung seiner aquatischen Lebensräume schreitet voran...
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Fischotter © Limberger
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Florfliege (Chrysoperla carnea)
Im Winter fallen uns nur wenige Insekten auf. In Wohnräumen mitunter die zierlichen Florfliegen. In der kalten Jahreszeit verfärben sich die bei uns überwinternden Insekten von grün auf nahezu farblos, um in schneereichen Wintern besser getarnt zu sein - normalerweise! Erstmals wurde nun in der Steiermark an mehreren Stellen die Mittelmeerflorfliege Chrysoperla mediterranea festgestellt - sie bleibt zeitlebens grün gefärbt - ein Zeichen, dass wir in Zukunft des öfteren grüne Winter erleben werden? [mehr]

Florfliege © Gepp

Flussperlmuschel (Margaritifera margaritifera)
Nur in jeder 3.000sten Flussperlmuschel findet man eine Perle. Diese "Schätze" sind mit ein Grund, warum das überLEBEN für die Flussperlmuschel immer schwieriger wird. Besonders setzen ihr aber Veränderungen in den Gewässern zu. In Zahlen: In den vergangenen 100 Jahren ging der Bestand an Flussperlmuscheln um 90 % zurück.
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Flussperlmuschel © Limberger


Flussseeschwalbe (Sterna hirundo)
Nomen est Omen? Jein. Die Flussseeschwalbe ist in Bezug auf ihren Brutplatz wählerisch. Am Wasser soll er schon sein, aber auch schüttere Vegetation ist gefragt - und das natürlich in ruhiger Lage. In Österreich ist die Flussseeschwalbe bei ihren überLEBENsversuchen vielfach auf menschliche Hilfe angewiesen.
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Flussuferläufer (Actitis hypoleucos)
Der Flussuferläufer ist ein hehrer Naturromantiker. Nur in naturbelassenen Gegenden, selbstredend vor allem an Flussufern, fühlt er sich heimelig und findet einen Platz zum überLEBEN. Da hilft vor allen Dingen eines: Renaturierung der Fließgewässer.
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Flussuferläufer © Kovacs


Frauenschuh (Cypripedium calceolus)
Durch die große, pantoffelförmige Blüte werden Insekten angelockt. Sie rutschen durch den glatten Blütenrand in den Schuh. Diese im Schuh gefangenen Insekten gelangen nur über zwei Öffnungen seitlich der Narben wieder ins Freie, wobei sie den mitgebrachten Pollen abladen und neuen aufnehmen.
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zu naturbeobachtung.at


Frauenschuh © Gepp
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Frühlingslichtblume (Colchicum vernum)
Die Frühlingslichtblume, eine Verwandte der Herbstzeitlose, blüht bereits im zeitigen Frühjahr, wenn alle anderen Blumen noch im tiefen Winterschlaf stecken. Nur noch an einem einzigen Standort konnte der zarte Frühlingsbote bei uns überLEBEN, nicht zuletzt auch dank des NATURSCHUTZBUNDes, der das Areal in Kärnten zu ihrem Schutz angekauft hat.
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Frühlingslichtblume © Mrkvicka


Fuchs (Vulpes vulpes)
Der Rotfuchs ist eines der erfolgreichsten Säugetiere der Welt, der Beutegreifer mit der weltweit größten Verbreitung. In ihm vereinen sich Schönheit und sprichwörtliche Schläue, unbändiger überLEBENswille und einzigartige Anpassungsfähigkeit.
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Fuchs © Rettensteiner

Gänsesäger (Mergus merganser)
Keine Sorge, Gänse, der Gänsesäger vertilgt vornehmlich Fische - sofern es ihm gestattet wird! Menschliche Störung behindert den Gänsesäger beim Nahrungserwerb und in der Brutzeit. Und wo kein Futter, da kein überLEBEN, das weiß eines jeden Magen.
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Gänsesäger © Limberger


Gelbbauchunke (Bombina variegata)
Die pioniergeistige Gelbbauchunke gilt als typische Erstbesiedlerin temporärer Klein- und Kleinstgewässer. Dort ist sie vor überbordender Konkurrenz sicher und ihr Laich kann überLEBEN. Doch was es nurmehr spärlich gibt, lässt sich schwerlich entdecken.
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Gelbbauchunke © Hofrichter
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Gelbe Alpenrose (Rhododendron luteum)
Die Gelbe Alpenrose zählt zu den botanischen Kostbarkeiten Kärntens. Der NATURSCHUTZBUND hat den einzigen österreichischen Standort der gelb blühenden Rhododendron-Art gekauft. Einzäunung des Gebiets und Stecklingsvermehrung sichern das überLEBEN der "Wunderblume von Lendorf".


Gelbe Alpenrose © Kugi


Gelbe Wandschüsselflechte (Xanthoria parietina)
Ihren Wasser- und Nährstoffbedarf decken Flechten nicht wie Blütenpflanzen über Wurzeln, sondern durch direkte Aufnahme aus der Luft. Diese Eigenheiten bedingen eine besondere und bereits im 19. Jahrhundert erkannte Empfindlichkeit gegenüber Umweltveränderungen. Insbesondere baumbesiedelnde Flechten werden gezielt als "Bioindikatoren" für Luftschadstoffbelastungen eingesetzt.
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zu naturbeobachtung.at


Gelbe Wandschüsselflechte © Türk


Gelbrandkäfer (Dytiscus marginalis)
Sie sind ganz schön gefräßig, die Gelbrandkäfer. Ihre bis zu 8 cm großen Larven machen sogar vor eigenen Artgenossen nicht halt. Aber auch sonst haben sie einige "extreme" Eigenschaften: So können sie etwa eine halbe Stunde unter Wasser bleiben ohne Luft zu holen. Das überLEBEN von Dytiscus marginalis ist jedenfalls nicht gefährdet - das von verwandten Arten aber schon.
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Gelbrandkäfer © Archiv


Gemeines Zittergras (Briza media)
Das weit verbreitete europäische Wildgras kommt bei uns hauptsächlich in mageren Wiesen und Weiden vor. Düngung macht ihm das überLEBEN aber immer schwerer. Seinen Namen hat es von seinen kugelig aufgeplusterten Ährchen, die schon beim sanftesten Luftzug beginnen zu zittern.


Gemeines Zittergras © Mrkvicka
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Gimpel (Pyrrhula pyrrhula)
Der Gimpel oder Dompfaff bevorzugt Lebensräume wie Wälder, Dickichte und Gehölze sowie Parkanlagen und Gärten. Insektenfresser, der er ist, und gleichzeitig Standvogel, muss er sich im Winter auf Sämereien und Knospen umstellen, um zu überLEBEN. Deshalb kommt er auch gerne zum Futterhaus.


Gimpel © Limberger


Gottesanbeterin (Mantis religiosa)
Die Gottesanbeterin ist durch ihre beachtliche Größe von bis zu 10 cm und durch ihre gebetsartig gefalteten Vorderbeine unverwechselbar; sie ist auch der einzige mitteleuropäische Vertreter ihrer Insektenordnung, den "Fangschrecken". Als wärmeliebende Art ist ihr Vorkommen ein Indikator für Klimaveränderungen.
zu naturbeobachtung.at




Grasfrosch
Alle Lenze wieder machen sich die Grasfrösche auf und wandern und wandern und wandern. Trotz der Mühsal bleibt das Ziel, der Laichplatz, vielfach unerreicht. Die Wandertour und damit auch das überLEBEN enden oft verfrüht unterm Reifengummi.
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Grasfrosch © Limberger

Graureiher (Ardea cinerea)
Reiherkolonien sind sehr lebhaft. Zwischen den Vögeln einer Kolonie herrscht ständiger Streit, da sich die Vögel untereinander das Nistmaterial streitig machen. Gegen Feinde halten sie aber fest zusammen: Gemeinsam wehren sie auch die Krähen ab, die sich für die unbewachten Eier interessieren.
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zu naturbeobachtung.at

Graureiher © Limberger


Großes Mausohr (Myotis myotis)
Mit einer Spannweite von bis zu 40 cm ist das Große Mausohr unsere größte heimische Fledermausart. Sie ist "die Kirchenfledermaus" schlechthin und verbringt dort mehr Zeit als der Pfarrer... Als Bewohnerin von großen, ruhigen Dachböden, v.a. in Kirchen, ist sie zum überLEBEN auf die Toleranz und das Verständnis der Menschen angewiesen.
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Großes Mausohr © Gepp


Großtrappe (Otis tarda)
Trappen sind wachsame, störungsempfindliche Vögel, die auf Gefahren oft schon in weit über 1 km Entfernung mit Flucht reagieren. Das betrifft balzende Vögel gleichermaßen wie brütende oder jungeführende Weibchen. Die bei weitem häufigste Todesursache sind Kollisionen mit Leitungsdrähten...
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Großtrappe © Kovacs
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Heller Wiesenknopf-Ameisenbläuling (Maculinea teleius)
Der Helle Wiesenknopf-Ameisenbläuling bewohnt blütenreiche Feuchtwiesen und feuchte Quellwiesen. Sein überLEBEN ist an das Vorhandensein des Großen Wiesenknopfes gebunden. Außerdem braucht er Ameisen, in deren Bau sich seine Raupen parasitisch weiterentwickeln. Diese wiederum kommen nur an Saumstandorten vor, die entweder gar nicht oder nur unregelmäßig bewirtschaftet werden...


Heller Wiesenknopf-Ameisenbläuling © Limberger

Herbstzeitlose (Colchicum autumnale)
Die krokusähnliche Pflanze bringt im Frühling die Blätter und im Herbst die Blüten hervor, wenn die Blätter schon lange gewelkt sind.
Die Herbstzeitlose ist ein giftiges Wiesenbeikraut. Das Gift bleibt auch nach dem Trocknen im Heu enthalten, aber es wird normalerweise vom Vieh nicht gefressen. Der Giftgehalt schwankt im Verlauf des Jahres und steigt mit der Reifung des Samens.
zu naturbeobachtung.at


Herbstzeitlose © Limberger


Hirschkäfer (Lucanus cervus)
Der Hirschkäfer - Art des Bundeslandes Steiermark - ist Europas größter Käfer. Die bis zu 8,6 cm großen Männchen haben mächtige, geweihähnliche Oberkiefer. Das überLEBEN des Hirschkäfers - einem ausgesprochenen Totholzspezialisten - hängt vor allem vom Vorhandensein alter Eichenwälder ab.
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zu naturbeobachtung.at


Hirschkäfer © Gepp


Honig-Biene (Apis mellifera mellifera/carnica)
Manche Menschen fürchten sich vor ihnen, weil sie stechen können. Aber den Honig, den wir den Bienen verdanken, mögen fast alle. Deshalb ist die Honigbiene neben dem Seidenspinner das einzige Insekt, das sich der Mensch nutzbar gemacht hat und wie ein Haustier hält. Sie ist auch wesentlich verantwortlich für die Bestäubung unserer (Nutz-)Pflanzen.


Honigbiene © Hofrichter
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Hornisse (Vespa crabro)
Wie bei allen anderen Faltenwespen auch, so sind bei der Hornisse die Augen nierenförmig und die Flügel in Ruhelage längsgefaltet. Dadurch erscheinen diese ziemlich schmal. Dieses Merkmal hat der Familie seinen deutschen Namen "Faltenwespen" eingebracht
.Die Hornisse die größte heimische Faltenwespenart.
zu naturbeobachtung.at


Hornisse © Limberger


Hornmelde (Krascheninnikovia ceratoides)
Die Hornmelde, ein wenig auffälliger Halbstrauch aus der Familie der Gänsefußgewächse ist nur an 2 Standorten in Österreich zu finden. Ihr unaussprechlicher wissenschaftlicher Name: Krascheninnikòvia ceratoides verrät auch schon etwas über ihre Herkunft. Es handelt sich um ein Relikt der Kältesteppe, das womöglich seit der Eiszeit hier überLEBEN konnte. Heute hat die Hornmelde in Asien ihr eigentliches Verbreitungsgebiet.


Hornmelde © Berg


Huchen (Hucho hucho)
And the winner is ... der Huchen! - Der größte heimische Forellenfisch ist im Donauraum aufzuspürem. Dort bewohnt er sauerstoffreiche Gewässer mit stark strömenden Abschnitten, deren Fortbestand sein überLEBEN entscheiden.
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Huchen © Harra


Igel (Erinaceus europaeus)
Wegen der Verarmung der Landschaft durch die moderne Land- und Forstwirtschaft (Düngung, Biozideinsatz, Flurbereinigung und Monokulturen) nehmen Igel Gärten und Parks gerne als Rückzugsgebiet an. Leider sind sie auch hier zahlreichen Gefahren ausgesetzt: Rasenmäher, Kunstdünger, Einsatz von Pestiziden (Entzug der Nahrungsgrundlage) sowie Aufräumwut gefährden sein über
LEBEN. Sein Hauptfeind ist aber der Straßenverkehr.
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zu naturbeobachtung.at


Igel © Hofrichter


Ilzer Rosenapfel (Malus domestica spp.)
Der Ilzer Rosenapfel ist eine steirische Kultursorte (Malus domestica), die zu den "Alten Apfelsorten" zählt. Unter der Bezeichnung "Alte Apfelsorte" versteht man heutzutage in Intensivkulturen kaum noch verwendete Sorten. Manche sind - aufgrund lokaler klimatischer oder kultureller Umstände - regional noch von Bedeutung, manche sind heute nur noch vereinzelt, in Obstbauversuchsanlagen oder Saatgutbanken, gepflanzt bzw. konserviert.


Ilzer Rosenapfel © Archiv
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Innsbrucker Küchenschelle (Pulsatilla oenipontana)
Die Innsbrucker Küchenschelle war bis um 1900 in der Innsbrucker Umgebung weit verbreitet Sie konnte jedoch heute nur noch in kleinen Restbeständen an den südost-, süd- und südwestexponierten Hängen am Stadtrand von Innsbruck überLEBEN und zählt daher zu den extrem gefährdeten Pflanzenarten in Tirol.

Innsbrucker Küchenschelle © Archiv


Kärntner Brillenschaf (Ovis armeniana spp.)
Das Kärntner Brillenschaf ist keine "gewöhnliche" Schafrasse. Es gehört zu den gefährdeten Nutztierrassen in Österreich und hat eine lange Geschichte hinter sich. Es grenzt fast an ein Wunder, dass es gelungen ist, das Kärntner Brillenschaf vor dem Aussterben zu retten.
Heute gibt es wieder rund 1400 Zuchtschafe und 150 Zuchtwidder sowie 105 Züchter.
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Kärntner Brillenschaf © Jasbinschek


Kiebitz (Vanellus vanellus)
Wenn es um die Verteidigung seiner Gebietsansprüche und Nachkommen geht, dann kann der Kiebitz ganz schön angriffslustig werden. Dann fliegt er waghalsige Manöver gegen die Feinde. So gelingt es ihm meistens, das überLEBEN seiner Küken zu sichern.
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Kiebitz © Limberger


Laubfrosch (Hyla arborea)
Unglaublich, aber wahr. Die Leitart der Amphibien selbst, der Laubfrosch, hat zu leiden, und zwar unter den Einschränkungen seiner über
LEBENsmöglichkeiten, insbesondere unter baulichen Maßnahmen und Landwirtschaftsintensivierung.
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zu naturbeobachtung.at


Laubfrosch © Limberger


Leuchtkäfer (Lampyris noctiluca)
Glühwürmchen funkeln und leuchten in warmen Mittsommernächten und verkörpern den Zauber der Natur. Sie sind Indikatoren für gut strukturierte Landschaften, in ihren überLEBENsräumen finden sich oft viele weitere seltene Tier- und Pflanzenarten.
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Glühwürmchen © Heiko Bellmann


Luchs (Lynx lynx)
Der geheimnisvolle Luchs ist die Art des Bundeslandes Oberösterreich. Verkehr, Zerschneidung der Lebensräume und ihrer Wanderkorridore sowie illegale Bejagung machen "Meiser Pinselohr" das überLEBEN in Österreich schwer.
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zu naturbeobachtung.at


Luchs © Hofrichter
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Mauerzimbelkraut (Cymbalaria muralis)
Steinmauern mit Ritzen und Spalten haben in unseren Siedlungen keinen Platz. Sie werden durch Beton, Stahl und Glas ersetzt. Deshalb ist auch das an sich recht anspruchslose Zimbelkraut mit seinen hübschen Blüten selten geworden. Nur an alten Weg- oder Friedhofsmauern kann es noch überLEBEN.


Mauerzimbelkraut © Breschar

Maulwurf (Talpa europaea)
Wegen des Ergebnisses seiner Grabarbeiten, den Maulwurfshügeln, die sich auf Rasen oder Wiese türmen, ist der Maulwurf bei Gärtnern und Landwirten nicht gerade beliebt. Dabei trägt der Tunnelbauer neben seiner Tätigkeit als Schädlingsvertilger zur optimalen Durchlüftung und Auflockerung des Bodens bei und drainagiert ihn auch gleich.

Maulwurf © Gamerith


Mehlschwalbe (Delichon urbica)
Der Stand-by-Modus ist keine Erfindung des 20. Jahrhunderts. Den kennt die Mehlschwalbe schon deutlich länger. Um zu überLEBEN verfällt diese bei Nahrungsknappheit in eine Starre und spart damit 70 % der Stoffwechselenergie.
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Mehlschwalbe © NABU


Moorfrosch (Rana arvalis)
Echt? Ja, ihn gibt´s echt, den Moorfrosch, gehört er doch immerhin zu den Echten Fröschen. Aber eine Bescheinigung der Echtheit seines in der Balzzeit blauen Kleides langt nicht zum überLEBEN. Denn echtes Kopfzerbrechen bereitet ihm der echt brenzlige Zustand seiner echt moorigen Habitate.
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Moorfrosch © Hemerka

Murmeltier (Marmota marmota)
Fossilfunde aus Asien zeigen, dass Murmeltiere schon im Pliozän gelebt haben. Damit sind Murmeltiere eine sehr alte Art, die schon mehrere Millionen Jahre auf der Erde heimisch ist.
zu naturbeobachtung.at


Murmeltier © Hofrichter
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Nase (Chondrostoma nasus)
Die Nase ist ein unsteter Geist, ist sie doch bekannt für ihre Laichwanderungen sowie für ihre auf schnell fließende Gewässer beschränkten überLEBENsräume. Letzteres ist der Haken. Die Nase wird durch die zunehmende Verbauung von Fließgewässern immer mehr bedroht.
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Nase © TB-Umweltgutachen Petz


Neuntöter (Lanius collurio)
Am Strauch sitzend hält er nach Beute Ausschau, blitzschnell fliegt der Neuntöter dann zu Boden, holt sich einen Happen und spießt die Beute an Dornen und Stacheln, notfalls auch am Stacheldrahtzaun auf. So schafft er Vorräte für schlechte Tage. Trotz dieser Vorsorge kann er aber nicht überLEBEN, wenn es in unserer Kulturlandschaft nicht genug Beute und Aussichtswarten gibt...


Neuntöter © Limberger


Osterluzeifalter (Zerynthia polyxena)
Den sehr wärmeliebenden Osterluzeifalter findet man in trockenen, spärlich bewachsenen Gebieten bis zu 1000m Seehöhe - in Südfrankreich, Südosteuropa und einigen Tälern in Österreich. Die Raupen benötigen die Osterluzeigewächse zum überLEBEN. Leider werden diese immer seltener, sodass die Art vom Aussterben bedroht ist.


Osterluzeifalter © Gepp


Perlpilz (Amanita rubescens)
Der Perlpilz ist ein häufiger, essbarer Pilz in unserenr Laub- und Nadelwäldern. Hier geht er eine enge Lebensgemeinschaft ein, die als Mykorrhiza bezeichnet wird. Der Pilz versorgt die Bäume mit Mineralstoffen und Wasser, während er von der Pflanze die für sein überLEBEN nötigen organischen Stoffe erhält. Wer den Perlpilz nicht genau kennt, sollte ihn stehen lassen, da er leicht mit giftigen Arten verwechselt werden kann.
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Perlpilz © Rücker


Rebhuhn (Perdix perdix)
Rebhühner sind sehr
familiär: Henne und Hahn ziehen den Nachwuchs gemeinsam auf. Die Familie (Kette) bleibt bis zum Ende des nächsten Winters zusammen. Rebhühner scharen sich im Winter eng aneinander sitzend und gegenseitig wärmend zusammen.
zu naturbeobachtung.at


Rebhuhn © Glader


Regenwurm (Lumbricus terrestris)
Meist versteckt im Dunkel der Erde fristet der Regenwurm ein unauffälliges Dasein. Doch schon im Altertum erkannte man seinen "Wert": In Ägypten beispielsweise wurde er als heiliges Tier verehrt - Cleopatra erließ sogar ein Verbot, Regenwürmer auszuführen. Auch der griechische Philosoph Aristoteles erkannte schon seinen Nutzen für den Boden.
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Regenwurm © Studer
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Ringelnatter (Natrix natrix)
Die Ringelnatter hat einen lang gezogenen, sehr schlanken Körper mit einem ovalen Natternkopf und runden Augen. Die Augen der meisten Giftschlangen sind stattdessen geschlitzt wie bei einer Katze. Aber wer will einer Schlange schon so genau in die Augen schauen - vor allem um festzustellen, ob sie giftig ist?
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zu naturbeobachtung.at


Ringelnatter © Gamerith


Rote Waldameise (Formica rufa)
Ameisen zählen weltweit zu den häufigsten Tieren. Dem ausgeprägten Sozialleben als überLEBENsstrategie verdanken sie Ihren großen Erfolg. Auch die Rote Waldameise bildet hoch entwickelte und perfekt organisierte Staaten mit Hunderttausenden von Bürgern - oder besser: Bürgerinnen, denn Männchen spielen keine große Rolle.


Rote Waldameise © Neumayer


Rotkehlchen (Erithacus rubecula)
Die Hauptnahrung von Rotkehlchen besteht aus Insekten und wirbellosen Weichtieren. Sie sind daher vom Frühjahr bis zum Herbst fast unverzichtbare Vertilger von Ungeziefer aller Art. Im Winter leben die Vögel eher von Beeren und Samen, nehmen aber auch gerne das von Menschen ausgelegte Winterstreufutter an. Rotkehlchen sind im Winter besonders gut an diversen Futterstellen zu beobachten.

zu naturbeobachtung.at


Rotkehlchen © Limberger


Sägehornbienen (Melitta sp.)
Die Sägehornbiene ist nicht "normal" - zumindest verglichen mit der Honigbiene... Wie viele Wildbienen ist sie staatenlos - und wählerisch: Sie ist bei der Nahrungssuche streng auf den Zahntrost spezialisiert. Ohne ihn kann sie und ihre Brut nicht überLEBEN.


Sägehornbiene © Archiv

Schachblume (Fritillaria meleagris)
Hierzulande herrschen keine königlichen Verhältnisse für die feuchten überLEBENsräume der Schachblume. Einige "Schachzüge" gegen das seltene Liliengewächs konnten abgewendet werden. Das Spiel ist jedoch noch nicht ausgespielt...
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Schachblume © Reder
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Schlehe (Prunus spinosa)
Ihre Früchte verraten die Verwandtschaft mit Pflaume und Kirsche; eine dornige Art - wie ihr lateinischer Name schon sagt. Früher pflanzte man Schlehenhecken als wehrhaften Zaun: Das wäre auch heute noch sinnvoll, denn sie bieten Schutz und Nahrung nicht nur für Menschen, sondern auch für Vögel und Schmetterlinge u.v.m. und sichern damit deren überLEBEN.


Schlehe © Mair-Markart


Schleiereule (Tyto alba)
Die Schleiereule ist ein Kulturfolger, der sich eng an menschliche Siedlungen angeschlossen hat. Gebäude (z.B. Scheunen und Kirchtürme) dienen ihr als Tagesschlaf- und Nistplatz. Der Mangel an Brutplatz ist der limitierende Faktor für das überLEBEN des auf Mäuse spezialisierten, vom Aussterben bedrohten heimlichen Jägers.


Schleiereule © Limberger


Schwalbenschwanz (Papilio machaon)
Der Schwalbenschwanz ist einer der größten und auffälligsten einheimischen Schmetterlinge. Bedingt durch seine Größe fliegt er auch sehr schnell, so dass er im Flug nur schwer zu fotografieren ist.
Zugleich ist er auch einer der schönsten Schmetterlinge. Seine Flügel sind hellgelb und weisen eine Vielzahl von Flecken und Adern auf. Die Hinterflügel haben jeweils sechs blaue sowie einen roten Punkt auf.
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zu naturbeobachtung.at


Schwalbenschwanz © Augustin


Schwarzspecht (Dryocopus martius)
Das überLEBEN des Schwarzspechtes hängt von der Existenz von Höhlenbäumen und geeigneter Nahrung ab: Er bevorzugt vor allem Insekten, Käferlarven und Ameisen, die ebenfalls eng an altes und morsches Holz gebunden sind. Je mehr Totholz also, desto mehr Schwarzspechte.


Schwarzspecht © Streitmaier


Schwarzstorch (Ciconia nigra)
Der Schwarzstorch ist eine "Schirmart" für den Naturschutz im Wald. Altholzbestände, Horstschutzzonen und mächtige Einzelbäume sichern nicht nur den Brutlebensraum und somit das überLEBEN dieses imposanten Großvogels, sondern fördern auch viele andere charakteristische Waldbewohner in ihrem Bestand.
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Schwarzstorch © Uebl
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Sibirische Schwertlilie (Iris sibirica)
Man muss nicht nach Sibirien fahren, um Iris zu lieben. Die Sibirische Schwertlilie ist auch - oder wohl eher: noch - in Österreich heimisch. Sie macht sich rar. Aus ihren überLEBENsräumen zieht sie sich notgedrungen zurück.


Schwertlilie © Zechmeister



Weitere Informationen gibt´s bei


Siebenpunkt-Marienkäfer (Coccinella septempunctata)
Der Marienkäfer hat seine großen Sympathiewerte nicht nur durch den Mythos des Glücksbringers, sondern auch durch seinen unermüdlichen Einsatz gegen Blattläuse erhalten. Blattlausgift macht dem Siebenpunkt das überLEBEN doppelt schwer: es vernichtet nicht nur seine Nahrung, sondern tötet oft auch die Käferpopulationen selbst.


Siebenpunkt-Marienkäfer © Gepp


Siebenschläfer (Glis glis)
Sein Name weist treffend auf die bekannteste Eigenart dieses heimischen Bilches hin: Sein ausgesprochen langer Winterschlaf, der bei schlechterem Wetter sogar 8 Monate dauern kann. Er verbringt also mehr als die Hälfte seines Lebens in Schlafstarre in Erdlöchern, Baumhöhlen, Felsspalten und zur meist gar nicht so großen Freude der Bewohner in allen möglichen Versteckplätzen in Gebäuden.
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Siebenschläfer © Aichhorn


Smaragdeidechse (Lacerta viridis)
Smaragdeidechsen sind die größten Eidechsen in Mitteleuropa. Weil die Kehlen der Männchen zur Paarungszeit türkisfarben wie ein Smaragd leuchten, werden diese Eidechsen Smaragdeidechsen genannt.
zu naturbeobachtung.at


Smaragdeidechse © Gepp

Stachelstern (Micrasterias apiculata)
Da der Stachelstern sehr stark auf ganz spezielle Lebensbedingungen angewiesen ist und sein Lebensraum im Laufe der Zeit durch die Zerstörung von Mooren zunehmend eingeengt oder gänzlich vernichtet wurde, ist sein Bestand stark gefährdet. Ein überLEBEN ist daher nur durch den weiteren Erhalt der Moore gewährleistet.
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Zieralge "Stachelstern" © Lütz-Meindl


Steinadler (Aquila chrysaetos)
Wegen seiner meisterlichen Geschicklichkeit in der Luft bezeichnet man den majestätischen Steinadler ehrfürchtig als "König der Lüfte". Zahlreiche Fabeln und Märchen verschiedenster Kulturen handeln von Adlern. Adler symbolisieren körperliche und geistige Stärke. Sie werden darum gerne als Leitbild ins Wappen aufgenommen.

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zu naturbeobachtung.at


Steinadler © Limberger
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Steinhummel (Bombus lapidaris)
Die Steinhummel ist eine der größten heimischen Hummelarten. Den Namen verdankt sie wohl ihrem bevorzugten Neststandort - in Steinhaufen oder steinigem Boden. Honig produzieren sie zwar nur für ihren eigenen Bedarf, ihr Nutzen als Bestäuber von Wild- und Kulturpflanzen ist jedoch von unschätzbarem Wert. Nicht nur deshalb sind alle Hummelarten in Österreich geschützt...

Steinhummel © Bellmann


Steinkauz (Athene noctua)
Er bevorzugt offenes, spärlich bewaldetes Gelände wie Steinbrüche, Kopfweidenbestände sowie Gärten mit alten Bäumen und Obstbaumwiesen. Nur hier findet der Steinkauz ein ausreichendes Angebot an Bruthöhlen, Tagesverstecken und Sitzwarten. Da natürliche Baum- oder Felshöhlen nicht ausreichend zur Verfügung stehen, ist er heute zum überLEBEN immer mehr auf künstliche Niströhren angewiesen.


Steinkauz © Limberger


Steinkrebs (Austropotambius torrentium)
Der Steinkrebs ist vermutlich die stammesgeschichtlich älteste Krebsart, die das Süßwassersystem Mitteleuropas erschlossen hat. Doch nun ist sein überLEBEN in Frage gestellt. Lebensraumzerstörung, Konkurrenzkampf und Krankheiten könnten das weitere überLEBEN dieser alten Spezies drastisch verkürzen.
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Steinkrebs © Pointinger/ÖBf


Sternnarzisse (Narcissus radiiflorus)
Die giftige Zwiebelpflanze kommt nur noch in wenigen Gebieten, dort aber mitunter massenhaft vor. In Kärnten an wenigen feuchten Karawankenhängen, den so genannten "Narzissenwiesen". Zum überLEBEN braucht die Sternnarzisse viel Licht. Verbuschung dängt sie aber immer mehr zurück. Die Wiederbewirtschaftung dieser Wiesen und Almen ist daher ein wichtiger Beitrag zur Erhaltung dieser gefährdeten Art.
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Sternnarzisse © Arge Naturschutz


Stieglitz (Carduelis carduelis)
Für einen Finken besitzt der Stieglitz einen auffallend langen und spitzen Schnabel - ein geeignetes Werkzeug, um sich auf Samen von Disteln, Kletten und anderen Korbblütlern zu spezialisieren. Das hat ihm auch den Zweitnamen "Distelfink" eingebracht. Tierische Nahrung steht nur selten auf seinem Speiseplan, hauptsächlich in Form von Blattläusen.
zu naturbeobachtung.at


Stieglitz © Limberger
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Sumpfgladiole (Gladiolus palustris)
Nach dem aktuellen Kenntnisstand keimen Sumpf-Gladiolen-Samen erst nach dem zweiten Winter, vermutlich können sie auch mehrere Jahre keimfähig bleiben. Doch die Zerstörung iher überLEBENsräume können sie auch mit dieser Methode nicht überLEBEN.
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Sumpfgladiole © Waldinger


Sumpfschrecke (Mecostethus grossus)
Keine Binsenweisheit: Der Sumpfschrecken bedeutendste überLEBENsmittel sind unter anderem Binsen. Ob staunass oder wechselfeucht ist einerlei. Hauptsache nicht trocken darf er sein - der Lebensraum natürlich.
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Sumpfschrecke © Nowotny


Torfmoos (Sphagnum sp.)
Lebendig und gleichzeitig tot, das ist eine Torfmoospflanze. Der obere Teil lebt - hier findet das Wachstum statt. Weiter unten ist die Pflanze wegen Lichtmangels abgestorben, der Abbau hat hier bereits begonnen, obwohl der obere Teil noch lebt. Das funktioniert nur, weil Torfmoose keine Wurzeln und auch kein echtes Gefäßsystem zum Transport von Säften haben. Der obere Teil ernährt sich einfach durch den unteren.
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Torfmoos © Fally

Turmfalke (Falco tinnunculus)
Sein Markenzeichen ist der Rüttelflug: Dabei "steht" er mit raschen Flügelschlägen in der Luft und sucht die Wiese unter sich nach Kleingetier ab. Seine Beute tötet er nach Falkenart. Im Unterschied zu Habicht und Bussard erdolcht er sie nicht mit den Krallen, sondern tötet mit dem Biss des "Falkenzahns", eines scharfen Vorsprungs am Oberschnabel.

Turmfalke © Lauermann


Uferschnepfe (Limosa limosa)
Bitte nicht zu früh! Ein später Mahdtermin ist von besonderer Bedeutung beim Widerstand gegen die negative Bestandsentwicklung der und für die überLEBENshilfe für die Uferschnepfen - die eleganten Watvögel und Langstreckenzieher.
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Uferschnepfe © Archiv
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Uferschwalbe (Riparia riparia)
Die Uferschwalbe ist die kleinste Europäische Schwalbe. Dennoch legt sie als Weitstreckenzugvogel auf ihren Flügen ins Winterquartier in Nordwest- und Zentralafrika riesige Entfernungen zurück. Vielleicht hat sie sich bei diesen Flügen über das Meer auch die Eigenschaft erworben, im Flug zu trinken und zu baden?
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Uferschwalbe © Limberger


Uhu (Bubo bubo)
Seine vielfach verwendete Bezeichnung "König der Nacht" weist darauf hin, dass der Uhu als größte Europäische Eule und nachtaktiver Vogel die nächtliche Landschaft beherrscht und keine natürlichen Feinde (außer dem Menschen) hat. Angesichts der majestätischen Erscheinung des Uhu wundert es nicht, dass er bereits in der Antike bekannt war. Aristoteles schreibt, dass der Uhu von Fleisch lebt und nächtlich aktive Tiere wie Fledermäuse, Frösche, Mäuse und dergleichen erbeutet.
zu naturbeobachtung.at


Uhu © Heimpel


Urzeitkrebse (Triops cancriformis)
Triops cancriformis ist die älteste noch lebende Tierart der Welt. Für das überLEBEN der "Urzeitkrebse" sind unscheinbare Kleinstgewässer wichtig, die bei Überschwemmungen entstehen.
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Urzeitkrebs © Hödl

Wasseramsel (Cinclus cinclus)
Der Name "Amsel" ist nicht ganz zutreffend, denn die Wasseramsel ist vielmehr mit einem anderen heimischen Vogel verwandt: Dem Zaunkönig, der sich ebenfalls gerne an Gewässerrändern aufhält. Besonders das häufige Stelzen (Aufstellen) des Schwanzes hat sie mit dem Zaunkönig gemeinsam.
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zu naturbeobachtung.at

Wasseramsel © Manhart


Weinbergschnecke (Helix pomatia)
Sie sind die größten heimischen Gehäuseschnecken
. Weinbergschnecken kommen trotz ihres Namens nicht nur auf Weinbergen vor, sondern oftmals am Wegrand in der Nähe von Waldrändern, wo dichter Pflanzenbewuchs für Schutz und Nahrung sorgt.
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zu naturbeobachtung.at


Weinbergschnecken © LEiV
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Weißstorch (Ciconia ciconia)
Eine Wiederbewässerung von Grünlandgebieten, das Anbringen von Nisthilfen sowie die Vernetzung geeigneter Biotope sind für das über
LEBEN des Weißsstorches - Art des Bundeslandes Burgenland - wichtig.
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zu naturbeobachtung.at


Weißstorch © Thaler


Wespenspinne (Argyope bruennichi)
Die Wespen- oder Zebraspinne zählt in vielen Regionen Österreichs zu den Neozoen - ist also eine neue Art. Die ursprünglich nur in Süd- und Ostösterreich heimische Wespenspinne erobert nun auch den gebirgigeren Westen des Landes. Da sie eine wärmeliebende Art ist, ist ihre Ausbreitung ein Indikator für die Klimaerwärmung.
zu naturbeobachtung.at


Wespenspinne © Sporer


Wiedehopf (Upupa epops)
Besonders bemerkenswert ist seine Schutzhaltung, wenn er im offenen Gelände durch einen Beutegreifer überrascht wird. Mit weit ausgebreiteten Flügeln sowie ausgefächertem Schwanz wirft er sich zu Boden, legt die Federhaube an und streckt den Schnabel senkrecht nach oben. In dieser Stellung verharrt er, so dass die schwarz-weiße Zeichnung der Flügel, des Rückens und des Schwanzes den Körper "auflöst" - der Wiedehopf ist für seine Feinde nicht mehr von der Umgebung zu unterscheiden.
zu naturbeobachtung.at


Wiedehopf © Limberger


Wiener Nachtpfauenauge (Saturnia pyri)
In Österreich kommt der größte europäische Schmetterling - Art des Bundeslandes Wien - hauptsächlich in Wien und Umgebung vor. Aber wohin geht man als Wiener, wenn man diesen Falter beobachten will? Am besten auf den Zentralfriedhof, der mit seinen vielen Ziersträuchern und Bäumen ein idealer Lebensraum für diesen Falter ist!
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Wiener Nachtpfauenauge © Buchner
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Wildkatze (Felis silvestris)
Die normalerweise sehr scheuen und äußerst vorsichtigen Wildkatzen machen zur Paarungszeit ihrem Namen alle Ehre. Die Kater tragen dann heftige Kämpfe aus mit lautstarkem Knurren, Kreischen und "Singen". Dabei vergessen sie jede Gefahr und leben "nur für die Liebe". Danach machen sich die Kater schnell wieder aus dem Staub.


Wildkatze © Archiv


Würfelnatter (Natrix tesselata)
Sein oder Nichtsein? Da fehlt etwas: Schein, und zwar als überLEBENsstrategie. Die Würfelnatter führt bei Gefahr Scheinangriffe durch, stellt sich bisweilen gar tot. Allzu real sind die Bedrohungen der von ihr bewohnten, naturreinen Gewässer.
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Schwimmende Würfelnatter © Neumayer


Ziesel (Spermophilus citellus)
Das Ziesel - Art des Bundeslandes Niederösterreich - ist eine Charakterart steppenartiger Lebensräume in Ostösterreich. Aufforstungen, Aufgabe der extensiven Weidetierhaltung und Lebensraumzernschneidung gefährden das über
LEBEN der kleinen Nager.
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zu naturbeobachtung.at


Ziesel © Stefan


Zirbe (Pinus Cembra)
Die Zirbe - auch Zirbelkiefer oder in der Schweiz Arve genannt - erhielt ihren Namen vor etwa 500 Jahren. Er leitet sich aus dem Mittelhochdeutschen ab und bedeutet etwa "wirbeln" oder "sich im Kreis drehen".
Bereits in römischer Zeit hatte die Zirbe große Bedeutung als Fruchtbarkeitssymbol und war ein Sinnbild für Unsterblichkeit. Heute kämpft sie ums über
LEBEN.


Zirben © Limberger


Zitronenfalter (Gonepteryx rhamni)
Die einen fliegen noch, die anderen schon. Mit einer Lebenserwartung von bis zu 12 Monaten sind die Zitronenfalter die "Greise" unter den mitteleuropäischen Schmetterlingen. Den Winter überLEBEN sie steifgefroren an Brombeersträuchern, auf Efeu oder auch in Grashorsten. Und im Frühjahr zählen sie zu den ersten aktiven Schmetterlingen...
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Zitronenfalter © Schiegl