WasSerleben
Die Erfolge des ersten Teils der Kampagne WasSerleben
Nur was man kennt, das liebt und schützt man: 200 WasSerlebentage
(Kurse, Seminare, Exkursionen, Wanderungen, Tauchgänge u.v.m.) fanden
im Jahr 2002 statt, um die Notwendigkeit des Schutzes von WasSerlebensräumen bewusst zu machen.
WasSerleben-Wettbewerb
Mehr als 230 Initiativen zeigen,
dass der Schutz von Feuchtgebieten auch von der Bevölkerung als wichtig
angesehen wird. Vor allem Gemeinden, Schulen und engagierte
Organisationen sind dem Aufruf nachgekommen, aktiv zum
Feuchtgebietsschutz beizutragen.
Wahr ist, was in der Zeitung steht
Intensive Pressearbeit hat die Information und Sensibilisierung der Öffentlichkeit über Bedrohung, Wert und Schutz von WasSerlebensräumen begleitet und gefördert.
Bestandsaufnahme
Mittels Expertentreffen,
zahlreicher Fachgespräche sowie eines Frage-bogens wurden die derzeitige
Situation des Feuchtgebietsschutzes beleuchtet, Defizite aufgezeigt und
konkret notwendige Aktivitäten formuliert.
Zielgruppenorientierte Informationsarbeit
Mit unterschiedlichsten Medien (WasSerlebenZeitung, WasSerlebenHomepage) konnten neue Zielgruppen angesprochen werden. Schulen, Gemeinden und "Einzelkämpfer" wurden so ins Boot geholt.
WasSerlebenFest
Das WasSerleben-Fest
im Schloss Hellbrunn, Salzburg, fand am 16. Mai 2003 statt. Dabei
wurden die Feuchtgebietsschutz-Aktivitäten aller Partner und
Mitwirkenden des Ramsar-Projektes WasSerleben
präsentiert, die besten Projekte des Wettbewerbs ausgezeichnet und
gemeinsam mit allen Mitwirkenden der Projekterfolg gefeiert. Fast 300
Vertreter aus allen Bundesländern kamen zu dieser Veranstaltung.
WasSerFestschrift
Die "WasSerFestSchrift" ist eine
Dokumentation der Aktivitäten und Leistungen im Feuchtgebietsschutz,
die von den Projektpartnern (BMLFUW, ÖBfAG, NATURSCHUTZBUND, allen
Bundesländern etc.) und Sponsoren im Rahmen der Ramsar-Initiative WasSerleben durchgeführt bzw. finanziell unterstützt wurden. Gleichzeitig werden die im WasSerleben-Wettbewerb
ausgezeichneten 100 wichtigsten Aktionen zum Schutz von Österreichs
Feuchtgebieten vorgestellt. Diese Broschüre stellt einen bedeutenden
Beitrag Österreichs zum "Internationalen Jahr des Wassers 2003" dar -
eine wichtige Maßnahme zur Bewusstseinsbildung und
Öffentlichkeitsarbeit.
Weiter WasSerleben
2003 war das "Internationale Jahr das Wassers". Das und der große Erfolg von WasSerleben
bisher waren die Gründe, warum sowohl die Initiatoren der Kampagne
(Bundesforste, Lebensministerium und NATURSCHUTZBUND) als auch alle
Bundesländer für eine intensive Weiterführung von WasSerleben eingetreten sind.
Der Schwerpunkt im zweiten Teil der
Kampagne lag im angewandten Bereich: Zentraler Bestandteil waren
Vorzeigeprojekte. Jedes dieser "Best Practice - Projekte" steht dabei
für ein konkretes Schutzziel für unsere WasSerlebensräume.
Über einzelne positive Aktionen wurden wichtige Themen wie ökologischer
Hochwasserschutz, regionales Feuchtgebiets-management, naturnaher
Wasserbau, Quell- und Grundwasserschutz, Artenschutz in wassergeprägten
Lebensräumen, naturverträgliche Landbewirtschaftung auf
Überschwemmungsflächen und vieles mehr in den Mittelpunkt gerückt.
Außerdem konnten wir diese Best-Practice-Projekte in einer Ausstellung
zum Feuchtgebietsschutz zusammenfassen, die über den Wert von
Feuchtgebieten informieren und zu deren Schutz beitragen will: 12
informative Bildplakate, eine Broschüre und 50 Informationsfalter. Das
ganze Paket kann - für Schulen und Gemeinden kostenlos - beim
NATURSCHUTZBUND angefordert werden.
Daneben gabs natWasSerleben-Quiz, regelmäßige WasSerleben-News, die Veranstaltung von WasSerleben-Tagen und die WasSerleben-Zeitung sollten die breite Öffentlichkeit über die Vielfalt unserer Feuchtgebiete informieren und sie begeistern.
WasSerleben-Fonds
Als letztes Modul der Kampagne gab es noch einen Höhepunkt:
Ein wichtiges Ziel von WasSerleben
war, angewandte Schutzprojekte zu initiieren und zu fördern. Oft fehlt
aber für die Umsetzung von noch so kleinen Maßnahmen das Geld, viele
wichtige Projekte scheitern an der Finanzierbarkeit. Deshalb hat der
NATURSCHUTZBUND den VERBUND ins Boot geholt und anlässlich des
Weltfeuchtgebietstags 2004 den gemeinsam eingerichteten WasSerleben-Fonds
präsentiert: Dieser Fonds war mit 130.000 Euro dotiert und unterstützte
angewandte Schutzprojekte: 13 Ziele im Feuchtgebietsschutz hat der
NATURSCHUTZBUND definiert: Von der Gewässervernetzung bis zum naturnahen
Hochwasserschutz, von der Renaturierung bis zur Grundlagenforschung.
Für Projekte zur Erreichung dieser Ziele gab es insgesamt jeweils 10.000
Euro. Der Fonds unterstützte vor allem Kooperationsprojekte, die auf
möglichst breiter Basis getragen wurden und lokale Initiativen, ohne die
Natur- und Landschaftsschutz in Österreich in der heutigen Form nie
möglich wäre.


