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Internationale Naturschutzabkommen

Anbei eine Auswahl der in Österreich wirksamen internationalen Instrumente, Programme und Initiativen.

Quelle: Internationale Übereinkommen, Programme und Organisationen im Naturschutz. Eine Übersicht. H. Korn, J. Stadler & G. Stolpe, BfN - Skripten 1, Bundesamt für Naturschutz 1998


Alpenkonvention

Die Alpenkonvention ist ein internationales Übereinkommen zum Schutz des Alpenraumes. Das grundlegende Ziel der Konvention ist die Erhaltung und die nachhaltige Entwicklung der Alpen durch eine sektorübergreifende, ganzheitliche Politik.

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Berner Konvention

Die Berner Konvention ist ein völkerrechtlicher Vertrag des Eurparates über den Schutz europäischer wildlebender Tiere und Pflanzen und ihrer natürlichen Lebensräume. Die Konvention regelt den Schutz von Arten unter anderem durch Entnahme- und Nutzungsbeschränkungen sowie die Verpflichtung zum Schutz ihrer Lebensräume. In drei Anhängen sind derzeit über 1.900 gefährdete europäische Tier- und Pflanzenarten geschützt (Stand 9/2006)

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Biodiversitätskonvention

Das Übereinkommen über die biologische Vielfalt (CBD) ist ein auf der Konferenz der Vereinten Nationen 1992 in Rio de Janeiro ausgehandeltes internationales Umwelt-Vertragswerk, bei dem es im wesentlichen darum geht, die Biodiversität zu schützen, sie nachhaltig zu nutzen und die Erträge aus dieser Nutzung gerecht zu verteilen.

Biologische Vielfalt oder Biodiversität umfasst dabei die Vielfalt der Ökosysteme, die Artenvielfalt und auch die genetische Vielfalt innerhalb einzelner Arten.

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Biosphärenreservate

Die UNESCO weist im Rahmen des Programms Mensch und Biosphäre (Man and Biosphere - MAB) weltweit Biosphärenreservate zum Schutz typischer Landschaften aus. In diesen international repräsentativen Modellregionen sollen Lebensräume erhalten, nachhaltige Entwicklung verwirklicht werden. Sie werben für den Ausgleich der Interessen von Umweltschutz und Wirtschaft, für ein Zusammenleben von Mensch und Natur.

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Bonner Konvention

Die Bonner Konvention ist das Übereinkommen zur Erhaltung der wandernden wildlebenden Tierarten. Sie geht auf eine Empfehlung der Konferenz der Vereinten Nationen im Jahr 1972 zurück.

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CITES

Das Washingtoner Artenschutzübereinkommen (Cites) regelt den internationalen Handel mit gefährdeten Arten freilebender Tiere und Pflanzen und ihrer Produkte. Die Umsetzung der Konvention schützt über 3.000 Tier- und 30.000 Pflanzenarten, die vom internationalen Handel bedroht sind.

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Ramsar

Die Ramsar-Konvention ist das "Übereinkommen über Feuchtgebiete, insbesondere als Lebensraum für Wasser- und Watvögel, von internationaler Bedeutung". Die Konvention wurde am 2.2.1971 in der Stadt Ramsar/Iran beschlossen. Die drei Pfeiler der Konvention sind: Ausweisung von Ramsar-Gebieten, Wise Use sowie internationale Zusammenarbeit.

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Weltkultur- und Naturerbe

Im Bewusstsein, dass Teile unserer Kultur und Natur von außergewöhnlicher Bedeutung sind und als Bestandteil des Welterbes für die Menschheit erhalten werden müssen, wurde ein "Übereinkommen zum Schutz des Kultur- und Naturerbes der Welt" (Welterbekonvention) verabschiedet. Die von der UNESCO erfasste Welterbeliste setzt sich derzeit aus 911 Natur- und Kulturstätten zusammen. Österreich ist auf der Liste mit 8 Welterbestätten vertreten.

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