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Neuentdeckung einer " Kärntner Urforelle"

NATURSCHUTZBUND Kärnten von Administrator (2 Kommentare)

Nach der Entdeckung einer äußerst interessanten donaustämmigen Bachforellenpopulation in einem Karawankenbach, wurden im August 2011 Maßnahmen ergriffen um die Population zu stärken. Zu diesem Zweck wurde Besatzmaterial elektrisch abgefischt und in höher gelegene fischleere Bereiche des Gebrigsbaches verbracht.

Der Naturschutzbund Kärnten bemüht sich seit Jahren, die letzten autochthonen, das heißt bodenständigen Genpools der heimischen Bachforelle in ganz Kärnten aufzufinden und deren wertvolle genetische Eigenschaften durch Nachzucht und Schutz der bestehenden Bestände für alle Zukunft zu erhalten. Grund: Diese Formen sind in die ökologischen Gegebenheiten unserer Fließgewässer bestens eingepasst und sind somit eher gefeit gegen Hochwässer, Muren, Krankheiten und Fressfeinde, als die Zuchtfische aus diversen Zuchtanstalten, mit deren genetischer Verarmung durch Inzucht.

Frassspuren an einer lebenden Urforelle, Verursacher unbekannt
autochthone Forelle vom Karawanken-Typ
autochthone Forelle vom Karawanken-Typ

 

Gewinnung genetischer Proben
Gewinnung genetischer Proben

elektrische Befischung
elektrische Befischung

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Kommentar von Gerhard F. Walder | 19.11.2011

Ist dies eine verwandte Spezies der "Marmorata"? (Soce)

Liebe Grüße,

Gerhard F. Walder

Kommentar von Naturschutzbund Kärnten | 24.01.2012

Sehr geehrter Herr Walder, leider haben wir Ihren Kommentar längere Zeit übersehen. Trotzdem, wir freuen uns, wenn wir Echo haben. Unsere Forelle ist mit der berühmten Soca-Forelle = "Marmorata" nicht direkt verwandt, denn unsere Bachforellen sind Donau-Schwarzmeer-Formen und die "Marmorata" ist eine Adriatische Variante. Mit der Hoffnung Ihnen gedient zu haben.

Mag. Klaus Kugi, Obmann

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