Luchs in Nationalpark Kalkalpen umgesiedelt
20.12.2011 NATURSCHUTZBUND Oberösterreich von Michaela Groß (1 Kommentare)
Am 13. Dezember 2011 wurde das Luchsmännchen „Juro“ aus der Schweiz in den Nationalpark Kalkalpen übersiedelt.
Der ausgewachsene Luchskuder wurde am 20. November im Schweizer Jura gefangen, untersucht und verblieb bis zu seiner Übersiedelung nach Österreich in einer Quarantänestation. MitarbeiterInnen der Forschungsgruppe KORA transportierten ihn in Begleitung einer Tierärztin in seine neue Heimat, wo er, mit einem Senderhalsband versehen, freigelassen wurde.
Bereits im Mai dieses Jahres wurde das Luchsweibchen „Freia“, die ebenfalls aus der Schweiz stammt, im Nationalpark Kalkalpen freigelassen.
Die beiden Luchse sollen bald für Nachwuchs sorgen, wünschen sich die Mitglieder des „Arbeitskreises Luchs OÖ. Kalkalpen (LUKA)“, bestehend aus Nationalpark Kalkalpen, OÖ. Landesjagdverband, NATURSCHUTZBUND OÖ., FIWI der Veterinärmedizinischen Uni Wien, WWF und Österreichischen Bundesforste.
Das Luchsvorkommen in Österreich schätzen Wildtierexperten auf einige wenige, einzelne Tiere, wobei einzig im Mühlviertel Reproduktion festzustellen ist.
Der NATURSCHUTZBUND Oberösterreich begrüßt die Freilassungen als wichtigen Schritt hin zu einer dauerhaften, reproduzierfähigen Population des Luchses in den nördlichen Kalkalpen und hofft, dass Juro bald auf „Freiasfüßen“ wandeln wird.
zur Presseaussendung von LUKA





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Kommentar von Kugler Alois | 31.12.2011
Viel Glück für die neuen Oberösterreicher und ein gutes neues Jahr !!!!
LG ALOIS