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Biotopschutzgruppe Pinzgau - Schutz für Kröte, Frosch und Gelbbauchunke

08.02.2012 NATURSCHUTZBUND Salzburg von Hannes Augustin (0 Kommentare)

Gelbbauchunke©Hofrichter
Gelbbauchunke©Hofrichter

Die Aktivitäten der Biotopschutzgruppe Pinzgau, einer Teilorganisation des Naturschutzbundes Salzburg, stehen dafür, dass jeder einzelne zur Erhaltung der Vielfalt unserer Wasserlebensräume etwas beitragen kann.

Amphibienrettungsaktionen bilden bereits seit über 20 Jahren den Grundstein für die
Biotopschutzgruppe, es begann mit dem Aufstellen von Amphibienzäunen bei Piesendorf.
Mittlerweile widmet sich die Biotopschutzgruppe neben der Sicherung aktiver Naturflächen
vor allem der Schaffung von „Lebensräumen aus zweiter Hand“, wie etwa der Revitalisierung
und Anlage von Teichen im Uttendorfer Stockerfeld oder dem Kauf bzw. der Neugestaltung
der „Amphibienkinderstube“ Schlosserteich im Stubachtal. Rund eine Million Frösche,
Kröten und Molche wurden bereits mit der „Zaun-Kübel-Methode“ zu sicheren Laichplätzen
getragen, mehr als 150 Biotope und 60 kleine Schutzgebiete als „Ersatzlebensräume“
angelegt. Diese reichen von Krimml bis Unken und ins Raurisertal.
Von einem intakten Kleingewässernetz, das ihre Lebensräume miteinander verbindet,
profitiert auch die gefährdete Gelbbauchunke (Bombina variegata). Sie kommt in flachen,
besonnten Wassergräben, Tümpeln und sogar Pfützen vor. Die Pionierarbeit wurde auch
belohnt: Mit dem Natur- und Umweltschutzpreis des Landes Salzburg sowie einer
Auszeichnung der AK Salzburg.

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