2012: Elsbeere (Sorbus torminalis)
Baum des Jahres
Die Elsbeere (Sorbus torminalis) ist einer unserer seltensten Bäume. Die zu den Rosengewächsen gehörige Wildobstart wird durchschnittlich 20 – 25 m hoch und bis zu 100 Jahre alt. Ihre ahornähnlichen Blätter sind spiralförmig verteilt. Die rotbrauen, rundlichen Früchte werden gerne von Vögeln, Eichhörnchen und Mäusen verzehrt, sie sind auch beliebter Rohstoff für einen geschätzten Edelbrand und bescheren der Elsbeere daher auch den Spitznamen „Königin der Obstbrände“.
Mit der Elsbeere (Sorbus torminalis L.) wurde ein Laubbaum gewählt, den viele Menschen gar nicht kennen. Obwohl die Wildobstart recht anspruchslos ist, ist sie dennoch einer unserer seltensten Bäume.
Sie erreicht im Schnitt eine Höhe von 20 – 25 m und wird bis zu 100 Jahre alt. Ihre Blätter ähneln denen des Ahorns, sind aber – anders als bei diesem – spiralförmig verteilt. Die Früchte der Elsbeere sind eiförmig bis rundlich und werden gerne von Vögeln, Eichhörnchen und Mäusen verzehrt. Die Römer verwendeten sie auch als Heilmittel, legten sie in Wein ein oder aßen sie getrocknet. Noch heute sind sie beliebter Rohstoff für einen geschätzten Edelbrand und bescheren der Elsbeere daher auch den Spitznamen „Königin der Obstbrände“.
Die Elsbeere kann den sogenannten Wildobstarten zugerechnet werden, deren Hölzer als wertvoll, dekorativ und vielseitig einsetzbar gelten. Im Jahr 1900 wurde es bei der Pariser Weltausstellung sogar zum schönsten Holz der Welt gekürt!
Die Kern-Vorkommen in Österreich befinden sich in der Mittelsteiermark, erstrecken sich aber auch über den südwestlichen Teil des Wienerwaldes. Durch den heute allgemein üblichen „Hochwald" werden die schnell und hoch wachsenden Schattenbaumarten gefördert. Im Gegensatz zu „Nieder-“ und „Mittelwäldern“, werden hier Lichtbaumarten wie der Elsbeere Licht, Platz und Wärme genommen, wodurch sie zurückgedrängt werden.
Im März 2012 wird das Kuratorium Wald gemeinsam mit dem Lebensministerium den Baum des Jahres offiziell präsentieren.


